Wie Sie Ihre Baustellen während und nach COVID-19 effektiv verwalten können

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Trotz der durch den COVID-19-Ausbruch verursachten Störung können Sie Ihre Baustelle und mehrere Projekte auch aus der Ferne verwalten.

COVID-19 in construction

Was bedeutet COVID-19 für die Baubranche

Da sich die Coronavirus-Pandamie immer noch weltweit ausbreitet, steht unser alltägliches Leben weiterhin still. Einschränkungen in Bezug auf soziale Kontakte, Arbeit und Reisen werden entsprechend den lokalen und internationalen Empfehlungen zur öffentlichen Gesundheit umgesetzt. Der Geschäftsbetrieb und das Privatleben kommen zum Erliegen, während die Bauindustrie aufgrund von Arbeitsbeschränkungen, Baustellenschließungen und möglicherweise erkrankten Arbeitern mit enormen Verlusten rechnet.

Gleichzeitig gibt es einige wenige Bausektoren (z.B. Straßen- und Schienenverkehr und Bildungseinrichtungen), die aufgrund der auferlegten Verkehrsbeschränkungen ihre Aktivitäten sogar beschleunigen können. Wir sprechen also von einer Situation, in der die Aufrechterhaltung der effektiven Kommunikation innerhalb Ihrer Teams höchste Priorität haben sollte.

Wie Sie Ihre Baustellen weiterhin effektiv verwalten können

Da es in vielen Fällen unmöglich ist, den Baubetrieb vollständig einzustellen, besteht die Herausforderung für die Bauunternehmen darin, die Gesundheit des Personals vor Ort zu gewährleisten und gleichzeitig zu versuchen, den Betrieb inmitten der COVID-19-Krise aufrechtzuerhalten.

Wir haben eine hilfreiche Liste von Richtlinien für die Bauunternehmen zusammengestellt, die von dieser Situation betroffen sind. Wenn Sie sich entscheiden, Ihre Baustelle nicht zu schließen und weiter an Ihrem Projekt zu arbeiten, ist es von größter Bedeutung, dass Sie verantwortungsbewusst handeln. Mit anderen Worten:

  1. Stellen Sie die Gesundheit und das Wohlergehen Ihrer Mitarbeiter in den Vordergrund, indem Sie hohe Hygienestandards einführen. Legen Sie Hygieneprotokolle fest. Kümmern Sie sich auch um die körperliche und geistige Gesundheit aller.
  2. Stellen Sie ein Team zusammen, das alle auf dem Laufenden hält und sich um wichtige Fragen kümmert, die sich aus den Auswirkungen von COVID-19 ergeben. Es handelt sich um eine andauernde Krise und jeden Tag gibt es neue Informationen.
  3. Auch alle Projektbeteiligten und Lieferanten haben persönlich und geschäftlich mit der gleichen Situation zu kämpfen. Erarbeiten Sie also gemeinsam einen Plan zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs. Halten Sie sie auf dem Laufenden, wenn entscheidende Maßnahmen erforderlich sind, wie die Schließung von Standorten.
  4. Beurteilen Sie die Risiken und potenziellen Auswirkungen von COVID-19 auf Ihre aktuellen Projekte, überprüfen Sie alle geltenden Verträge und Bedrohungen für Ihre Lieferkette. Finden Sie eine Möglichkeit, Ihr Projekt am Laufen zu halten.
  5. Halten Sie Ihre Mitarbeiter auf dem Laufenden und fördern Sie die Kommunikation in beide Richtungen. Klare Kommunikationskanäle sind in einer Krise wie dieser besonders wichtig. Vergessen Sie nicht, die über diese Kanäle ausgetauschten Informationen mit Ihrer 3-6-wöchigen Planung und Ihrem Masterplan zu synchronisieren.
  6. Behalten Sie Ihre Mitarbeiter im Auge. Zeichnen Sie alle Krankheitsfälle auf, schicken Sie Arbeiter bei Symptomen sofort nach Hause und isolieren Sie diese und alle mit ihnen in Kontakt gekommenen Personen. Halten Sie fest, welche Mitarbeiter krank sind und welche sich selbst isolieren.
  7. Überwachen Sie die laufenden Arbeiten und stellen Sie sicher, dass alle Arbeiten weiterhin in Übereinstimmung mit den Bauvorschriften und unter Einhaltung der aktuellen Gesundheits- und Sicherheitsempfehlungen ausgeführt werden.
  8. Schränken Sie die Bewegung zwischen Baustellen und Büros ein oder schließen Sie, wenn nötig, Projektstandorte und/oder Büros vollständig.
  9. Für Projektmanager und -leiter, die aus dem Home Office arbeiten, wird für die Verwaltung von Projekten und Teams ein Baumanagement-Tool empfohlen. So können Sie in Echtzeit mit Ihrem Projektteam und allen Beteiligten in Kontakt bleiben.

Wenn ein COVID-19-Risiko erkannt wird und eine Standortschließung erforderlich ist, sollten Sie wie folgt vorgehen:

  1. Reinigen Sie den entsprechenden Standort oder, falls erforderlich, die gesamte Baustelle.
  2. Stellen Sie sicher, dass der Standort vor der Schließung sicher ist – das bedeutet, dass der Standort nicht leicht zugänglich ist und Gefahren und Brandrisiken beseitigt wurden.

Die Folgen des Coronavirus: Wie halten Sie Ihre Teams auch nach der Krise in Verbindung

Experten und Gesundheitsminister auf der ganzen Welt haben zum Ausdruck gebracht, dass sich die COVID-19-Pandemie und ihre Auswirkungen über ein Jahr hinziehen könnten. Sie empfehlen, sich so gut wie möglich auf die langfristigen Folgen vorzubereiten und nachhaltige Systeme zur Unterstützung einer neuen Arbeitsweise einzurichten.

Um aus dem Home Office ein Projekt mit einem Team zu leiten, das sich strikt an die Regeln der sozialen Distanzierung hält, ist es unerlässlich, den richtigen Rahmen zu schaffen. Kritische Probleme sollten sofort gemeldet werden, um zu vermeiden, dass Sie aufgrund von ineffektiver Kommunikation untergehen.

Vor diesem Hintergrund stellen die meisten europäischen Bauverbände inzwischen Checklisten zusammen, die Ihnen und Ihrem Unternehmen helfen sollen, einen einheitlichen Ansatz zu verfolgen, wenn es um die Berichterstattung über den Fortschritt auf der Baustelle geht.

Um Ihnen in dieser Situation etwas unter die Arme zu greifen, haben wir in den letzten Tagen daran gearbeitet, diese offiziellen Richtlinien zusammenzutragen und zu digitalisieren. Dafür haben wir ein Dashboard erstellt, das in Echtzeit anzeigt, welche Baustellen sicher wieder geöffnet wurden.

Wir möchten Sie ermutigen, noch heute unsere kostenlosen COVID-19-Checklisten und das Dashboard herunterzuladen, um zu sehen, wie Sie Ihre Baustellen schnell und vor allem sicher wieder öffnen können!

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